Der Hegering Spenge
Aktuelles aus dem Hegering
Jahreshauptversammlung des Hegerings Spenge: Rebhuhn und Biodiversität im Fokus
Am 2. März trafen sich die Jägerinnen und Jäger des Hegerings Spenge zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „zur Heinrichshöhe“ bei Wefing in Spenge. Im Mittelpunkt standen die Berichte des Vorstands, die Neuwahl des Kassierers, die traditionelle Gehörnschau, Ehrungen, sowie ein Fachvortrag zum Schutz des Rebhuhns.
Musikalisch eröffnet wurde die Versammlung von den Jagdhornbläsern. Anschließend begrüßte Hegeringsleiter Achim Dingerdissen die Mitglieder aus den Spenger Revieren, ebenso Gäste und neue Mitglieder.
Nach einem Rückblick auf das vergangene Jagdjahr mit Berichten des Vorstands folgte die Neuwahl des Kassierers. Lucas Räubert wurde einstimmig gewählt und tritt damit die Nachfolge für Dr. Helmut Jostmeyer an, der das Amt über viele Jahre hinweg mit großer Sorgfalt ausgeübt hatte. Der Vorstand ernannte Dr. Helmut Jostmeyer anschließend zum Obmann für Hundewesen. Neue Obfrau für Pressearbeit ist künftig Elena Bott. Damit präsentiert sich das Team des Hegerings Spenge mit neuen Gesichtern und Ideen für die Zukunft.
Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Janine Fuchs von der Landwirtschaftskammer NRW. Die Biodiversitätsberaterin präsentierte das Thema „Gemeinsam für das Rebhuhn (Vogel des Jahres 2026) – kleine Schritte, große Wirkung“. Das Rebhuhn ist eine Offenlandart. In der intensiv genutzten Agrarlandschaft fehlt es jedoch an strukturreichem Lebensraum. Verbliebene Habitate sind meist anfällig für Fressfeinde wie Waschbär, Fuchs oder Beutegreifer aus der Luft. In den letzten Jahrzehnten ist der Besatz des Rebhuhns stark zurückgegangen.
Die Biodiversitätsberaterin macht deutlich, dass bereits kleine Maßnahmen große Effekte erzielen können und dafür vorhandene Strukturen aufgewertet werden können. Breitere Feldränder und Wegraine, Altgrasstreifen oder eine angepasste Bewirtschaftung verbessern den Lebensraum des Rebhuhns deutlich. Entscheidend sei auch die enge Zusammenarbeit zwischen Jägern, Landwirten und Flächeneigentümern. Informationen zu Fördermöglichkeiten im Bereich von Agrarumweltprogrammen und Vertragsnaturschutz finden Interessierte unter www.biodiversität-nrw.de.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Kitzrettung. Als Gast berichtete Drohnenpilot Robert Tiemann vom Hegering Enger dazu. In diesem Jahr haben die Hegeringe Spenge und Enger eine Drohne zur Kitzrettung von der Kreisjägerschaft Herford zur Verfügung gestellt bekommen. Vor der Mahd können die Flächen gezielt abgesucht werden, um Kitze oder Gelege rechtzeitig zu identifizieren und zu sichern – ein bedeutender ehrenamtlicher Beitrag zum Tier- und Artenschutz.
Im Rahmen der Versammlung ehrte Hegeringsleiter Achim Dingerdissen zudem Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft: Gerd Wibbing für 60 Jahre Mitgliedschaft sowie Ralf Evering, Rainer Hagmeister und Holger Osterholz für jeweils 25 Jahre.
Abschließend gab der Vorstand einen Ausblick auf das bevorstehende Jahr. Neben dem Sommerfest im Katzenholz am 10. Juni ist auch die Teilnahme am Spenger Weihnachtsmarkt geplant. Die Jägerinnen und Jäger des Hegerings Spenge starten mit viel Engagement in das neue Jagdjahr.

Jostmeyer, Lucas Räubert, Janine Fuchs, Elena Bott, Robert Tiemann, Ralf Evering
Der Vorstand
| 1. HR-Leiter | Achim Dingerdissen |
| 2. HR-Leiter | Axel Wellmann |
| Schriftführer | Dirk Steinkamp |
| Kassenwart | Lucas Räubert |
| Die Obleute für: | |
| Schießwesen | Dirk Keßler |
| Pressearbeit | Elena Bott |
| Jagdgebrauchshundewesen | Dr. Hans-Helmut Jostmeyer |
| Internetauftritt | Stefan Krudup |
Termine 2026
- 18.02.2026 Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft in der Werretalhalle in Löhne
- 02.03.2026 19.00 Uhr, Hegeringversammlung in der Gaststätte “Zur Heinrichshöhe” Wefing in Spenge-Lenzinghausen
- 10.06.2026 18.00 Uhr, Sommerfest vom Hegering im Katzenholz
- 13.06.2026 Landesjägertag in Salzkotten
- 10.09.2026 19.00 Uhr, Jägerstammtisch im Katzenholz. Thema: “Veredelung von Wildbret”
- 11.09.2026 14 Uhr Hegeringschießen Schießstand Vlotho Exter
- 05.10. – 09.10.2026 gemeinsamer Rehwildansitz
- 09.10.2026 18.30 Uhr, nach gemeinsamen Rehwildansitz Abschluss und Essen bei Wefing
- 13.12 – 14.12.2026 Teilnahme des Hegerings am Weihnachtsmarkt Spenge an der Martinskirche mit dem Anhänger Lernort Natur
Marderbeauftragte des Hegerings
Hier finden sie Kontaktinformationen zu den Marderbeauftragten des Hegerings Spenge. Falls sie Probleme mit Mardern im Haus und Auto haben sollten, erhalten sie dort Hilfe und Informationen. Desweiteren geben wir nützliche Tipps wie sie ihr Haus und Auto “mardersicher” machen können.zu den Informationen
| Bardüttingdorf | |||
| Dietmar Obermann | Baringdorferstr.108 | 05225/2880 | |
| Joachim Goldstein | Düttingdorferstr.150 | 05225/600454 | 0151/15383970 |
| Wallenbrück | |||
| Artur Barth | Diemkerstr.89 | 05225/897662 | |
| Süd-Spenge | |||
| Ralf Evering | Mühlenburgerstr.155 | 05225/790429 | 0171/6749907 |
| Nord-Spenge | |||
| Spenge-Mitte | |||
| Dirk Keßler | Frieden Str.8 | 05225/4166 | 0160/3379180 |
| Hücker-Aschen | |||
| Gottlieb Ewering | An der Wassermühle 30 | 05225/1009 | 0170/9390471 |
| Lenzinghausen | |||
| Achim Dingerdissen | Sandweg 2 | 05225/1025 |
So machen sie ihr Haus “mardersicher”
- Fassadenbegrünungen zurückschneiden bzw. Rankgitter so montieren, dass der Marder darüber nicht an die Dachfläche gelangen kann.
- Heraufgebogene Abschlussbleche der Dachfläche sind oftmals “Mardertüren”, desgleichen lose Dachziegel und verrottete Verbretterung. Sicherheitshinweis: Das ist etwas für ihren Dachdecker.
- Sonstige Zugangswege: Schon ab einem Durchmesser von nur 5 cm! Nur nach außen öffnende Klappen anbringen, um den eventuell im Haus befindlichen Marder eine Fluchtmöglichkeit zu erhalten. Einschlupf: Oft zwischen Dachrinnen und Dachpfannen! Abdichten z.B. mit gelochtem Blech ( wenn der Marder nicht im Haus ist).
- Äste nicht dichter als 2 Meter an die Dachfläche wachsen lassen. Will man den Baum nicht fällen, kann man Marder mit Stamm-Manschetten aus Metall oder mit Elektro-Weidezaungeräten am Heraufklettern hindern.
- Komposthaufen, besonders wenn sie Küchenabfälle enthalten, stellen eine attraktive Nahrungsquelle ( auch für Ratten!) dar. Deshalb solche Komposthaufen immer abdecken.
- Auch Kaminholzstapel können perfekte Marderverstecke sein (Mäuse!).
- Futternäpfe für Haustiere sind eine willkommene Futterquelle (auch für Ratten!); deshalb Futter nur zu festen Zeiten draußen bereitstellen !
So machen sie ihr Auto “mardersicher”
- Die Unterbringung des Fahrzeugs in einer “mardersicheren” Garage ist immer noch der beste Schutz vor Kabel- und Dämmmattenverbiss.
- Bei draußen abgestellten Fahrzeugen hat sich ein welliger Maschendraht (“Kükendraht”) bewährt, der zwischen die Vorderräder unter den Motor geschoben wird.
- Vergrämung des Marders durch Einsatz von Anti-Marderspray im Motorraum. Solche Sprays erhalten sie Fachhandel oder in Baumärkten.
- Einbau eines “Marder-Schutzsensors” im Motorraum ( Vertreibung des Marders durch elektrische Impulse, ähnlich einem elektrischen Viehzaun), Ultraschallgeräte (>100 dB Schalldruck, wechselnde Frequenzen) und /oder Überzugschläuche für die Kabel im Motorraum.
- Regelmäßige Reinigung zur Beseitigung der Duftspuren von Artgenossen, besonders nachdem das Fahrzeug nachts in fremden Marderrevieren geparkt wurde, z.B. nach Urlaubsreisen.
